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Der Ort Bakede blickt auf eine
mehr als 1000-jährige Geschichte
zurück.
Am 03. Juli 1033 erwähnt eine
Urkunde Kaiser Konrad II den Ort
„Badukun“.
Es ist zu vermuten, dass bereits
wesentlich früher Siedlungen an den günstig gelegenen
Bächen am östlichen Süntelhang
existierten.
Aus dem Jahr 1291 sind Unterlagen
bekannt, die eine bis zum heutigen Tage andauernde
Verbindung zum Kloster Loccum begründen. Bereits 1277
wird jedoch die in der Ortsmitte gelegene
St.-Nicolai-Kirche erwähnt. Der Kirchturm stammt
vermutlich aus dem 14.
Jahrhundert.
Die wechselvolle Geschichte in
den vergangenen Jahrhunderten wies den Ort wiederholt
den Schaumburger und den Hannoverschen
Herschaftsstrukturen zu. Ab 1640 gehörte Bakede
ausschließlich zu dem Einflussgebiet der
Welfen.
Die bäuerlich-dörfliche Struktur
in Bakede hat sich in all dieser Zeit kaum verändert.
Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollzog sich mit der
Industrialisierung ein Wandel. Bald nahm die
Holzindustrie im Sünteltal einen hohen Stellenwert ein.
Bis 1949 wuchs die Zahl der Stuhlwerkstätten und
Industriebetriebe in Bakede auf 27
Unternehmen.
Im Jahr 1661 zählte Bakede etwa
240 Einwohner, die auf 42 bewohnten Stellen
lebten.
Heute leben in Bakede etwa 1600
Bürger.
Neu ausgewiesene Baugebiete, eine
intakte Vereinsstruktur und Dorfgemeinschaft bieten
jungen Familien, alteingesessenen Bürgern und Gästen
dörflich intakte Strukturen.
Interessante
Freizeitangebote sind durch das landschaftlich schön
gelegene Freibad, einen Erlebnispfad im und rund um
das Dorf sowie der nahe Süntel mit Hohenstein und
anderen Anziehungspunkten
garantiert. |